Startseite Impressum Sitemap Kontakt Service
Wir über uns
Impressionen
Onlineshop
Gartentipps
 
 
Presseartikel - 01.11.2006

Die Idee des Bibelgartens- oder warum hier keine botanische Sammlung zu sehen ist

Weil die Theresia Gerhardinger Realschule eine Schule in bischöflischer Trägerschaft ist, hat sie einen besonderen Erziehungsauftrag. Deswegen wurde die kleine Schulgartenfläche als Bibelgarten gestaltet. Bibelgärten sind oft botanische Sammlungen von Pflanzen, die in der Bibel genannt sind.

Dieser Bibelgarten ist anders. Im Amorbacher Bibelgarten werden Flächengestaltung und Pflanzenauswahl dazu benutzt, Informationen der Bibel, speziell zum Lebensweg Jesu, in Verbindung mit dem Lebensweg eines jeden Menschen zu setzen. Somit dient der Bibelgarten dazu, Christus in Erinnerung zu bringen und dabei den Kindern und Jugendlichen anzubieten zu überlegen, wie sie ihren eigenen Lebensweg gestalten. Und welche Rolle das Vorbild Christusdarin spielt. Dazu geben Gestaltung, Material-und Pflanzenauswahl Anregungen, mal offensichtlich, mal mystisch.

Blick ins Paradies

Garten Eden! Alle Paradiesvorstellungen betreffen immer einen Garten. Hier ist er als Naschgarten gestaltet - als idealer, in jeder Pflanze beerntbarer Garten. Fröhlichkeit und Überfluss laden zu einer Schwelle, zu einer persönlichen Grenzerfahrung ein:

Von der Wüste zu den Wassern des Lebens

Diese Schwelle ist der Übergang zum Rondell und die ihn umgebende Wüstendarstellung mit ihren frostfesten Kakteen. Eine spannende Schwelle: Fröhlichen Überfluss hinter sich lassen, sich auf Wüste einlassen. So wie Christus sich immer wieder zur Besinnung auf Gott und zum Gebet in die Wüste zurückgezogen hat. Die persönliche Gotteserfahrung des Menschen wird hier dargestellt durch einen Dornbusch, der noch zu pflanzen ist (spezielle Art, selten zu bekommen).
Und durch eine noch zu setzende Steinstele im Zentrum des Kreises, in welche der Name Gottes in allen europäischen Sprachen plus hebräisch und aramäisch gemeißelt sein wird. Die Wüste mit ihrer Chance zur Gotteserfahrung ist der beginn des Weges zu den Wassern des Lebens.

Der eigene Lebensweg: finden und gehen

Dieser Weg beginnt beim Austritt aus dem Rondell und endet beim Wasser rund um den Sakralraum.
Rechts des Weges finden sich Säulenbäume, welche in ihrer Wuchsform den Menschen darstellen. Anfangs stehen kleine wachsende Arten, es folgen mittelhohe, am Ende groß wachsende. Für die Schüler Anregung zu überlegen: Zu welcher Größe will ich selber wachsen?

Christus - Herausforderung und Provokation

Wie ein das eigene Leben begleitender Spiegel,ist gegenüber dem Lebensweg der Schüler links der jesuanische Lebensweg skizziert. Er beginnt mit dessen Lehrunterweisungen (Sitzsteine: Jesus mit Jüngern; Symbolpflanze für den Glauben: die Feige), reicht weit über Jesu Wirken (Rosen ‘Gloria Dei’), Opfer (Wein), Sterben (Kreuz) bis hin zu Auferstehung und Ewigem Leben (Immergrüne). Jesu Anspruch (Glaube, Symbol: Feigenhain) ragt von “seiner Seite” hinüber auf die rechte Beethälfte: Wie eine unumgängliche Provokation kreuzt sie das Lebensbild der Schüler: Die sind eingeladen, auf Leben und Lehre Jesu einzugehen - oder vorbei zu gehen.

Schülergeneration

Rechts, im Lebens-Weg, erhält jede Abgangsklasse bis 2030 künftig einen Quadratmeter Fläche zur freien Gestaltung. Jeder Schüler sweiß sich so stets in Vergangenheit, Zukunft und Lebensrealität eingebunden.

Und Ihre Meinung?

Der Bibelgarten hat am Ende des Weges statt gestalterischer Vordergründigkeit ein inneres Bild in Ihnen hinterlassen. Genau das ist seine Aufgabe, sein persönlicher Nutzen für die Schüler und Besucher.

!!! NEU !!!
>> Flyer zum Themenprojekt "Biblischer Garten"
(PDF: 380 KB)


 
 

 


© 2006 - 2008, green design GmbH, Garten- und Forstservice, Amorbacher Str. 6, 63931 Kirchzell,
Tel. 09373-99188, Fax 09373-99189, E-Mail: info@greendesign-gmbh.de