Feng
Shui und der eigene Garten |
Gerne gestalten wir Ihren Traumgarten auch unter Feng
Shui-Aspekten.
Was ist Feng Shui?
Feng Shui ist eine aus China stammende Naturphilosophie.
Sie beinhaltet Empfehlungen für eine harmonische
Anordnung der Dinge, die, so Feng Shui, sich „im
Energiefeld zwischen Wind (Feng) und Wasser (Shui)“
befinden. Die Lehre des Feng Shui ist rund 3.000 Jahre
alt und Stand ursprünglich nur höchsten Gesellschaftskreisen
offen, um damit zu deren „Harmonisierung ihres Lebensumfeldes
und ihrer Gesundheit zu führen, sowie den eigenen
Wohlstand und die eigene Anerkennung voranzutreiben. Harmonie,
Erfolg und Anerkennung dadurch zu fördern, versprechen
sich die Anhänger des Feng Shui auch hierzulande.
Was beinhaltet die Lehre des Feng Shui?
Zentraler Begriff dieser naturphilosophischen Lehre ist
der des materiellen oder auch immateriellen, sichtbaren
oder auch unsichtbaren „QI“ – der so
genannten „positiven Energie“. Dabei werden
verschiedene Energieformen beschrieben die es so zu pflegen
gelte, dass sie die erwünschten Ziele förderlich
bewirken sollen. Gegenbegriff zum „QI“ ist
das „Sha-QI“, dessen „Energiefluss“
unharmonisch verläuft.
Was bedeutet die Umsetzung von Feng Shui im Garten?
Feng Shui unterteilt eine Fläche in der reinen Lehre
als ein Quadrat (das so genannte „Bagua“),
das in neun gleiche Felder unterteilt wird. Jedem der
Teilfelder wird in bestimmter Reihenfolge ein „Wirkungsbereich“
wie „Reichtum“, „Hilfreiche Freunde“,
oder „Karriere“ zugewiesen. Jeder der so entstehenden
Zonen wird ein führendes Element der fünf Feng-Shui-Elemente
zugwiesen: Feuer, Wasser, Erde, Metall und Holz. Weil
die Beziehung der Elemente untereinander förderlich
oder hinderlich sein kann, wird in der Zuordnung des Bagua
jedes führende Element von zwei weiteren begleitet:
einem fördernden und einem kontrollierenden. Beispiel:
Der Bagua-Zone „Hilfreiche freunde“ ist das
Element Metall zugeordnet. Dessen förderndes Element
ist die Erde, dessen kontrollierendes Element ist das
Feuer. Ebenso wie die Elemente, ordnet Feng Shui jeder
Baguazone unter anderem Farben (in diesem Beispiel Weiß,
Gold und Silber) zu. „Günstige Farben“
dazu seine Beige und Gelb, „ungünstige Farbe“
sei Rot.
Welcher Bedeutung kommt im Feng Shui-Garten die
Pflanze zu?
Pflanzen, so die Naturphilosophie, verstärken die
„Energie“ desjenigen Elementes, dem sie zugeordnet
sind: Kletterpflanzen etwa die des Holzes, bedornte Pflanzen
die des Feuers, Hängepflanzen die der Erde, rundlich
wachsende Pflanzen die des Metalls und unregelmäßig
wachsende die „Energie“ des Wassers. Pflanzen
sollen ferner die „Wirkung von scharfen Kanten mildern“
und “negative Einflüsse“ von Dachbalken
und Nachbarhäusern abhalten.
Was ist hierzulande befremdlich an Feng Shui?
Feng Shui wirkt hierzulande als fernöstliche Naturphilosophie
oft befremdlich. Begriffe wie „Qi“ oder gar
„Qi-Strom“, die im asiatischen Raum leichter
verstanden werden, stoßen auf Grund ihrer nicht
gegebenen wissenschaftlichen Überprüfbarkeit
hierzulande bei Kritikern auf große Skepsis. Ebenfalls
auf Skepsis stößt die Tatsache, dass Feng Shui
ein eher egozentrisches Weltbild verfolgt. Das bedeutet,
dass alle harmonische Anordnung, welche Feng Shui lehrt
und fordert, letztlich den persönlichen Wirtschaftserfolg
zum Ziel hat.
INFOS zu YIN & YANG
Die älteste Idee
der chinesischen Philosophie, die in allen Bereichen
der Kunst und Wissenschaft vorkommt, ist die Einteilung
in Yin und Yang. Yin und Yang entstehen aus
dem einen Ursprung und bringen dann ihrerseits
die enorme Vielfalt der Erscheinungen, einschließlich
des gesamten materiellen Universums, hervor. Um
die verschiedenen Ebenen der Schöpfung rückwärts
bis zum Ursprung zu durchlaufen, muß ein Mensch
Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herstellen.
Dieses Prinzip gilt jedoch auch für weniger mystische
Ziele. Für die Beseitigung von Hindernissen, die
dem Glück im Wege stehen, für die Wiederherstellung
der Gesundheit und Harmonisierung der familiären
Verhältnisse müssen sich Yin und Yang im Gleichgewicht
befinden.
Die ursprüngliche Bedeutung von Yang lautet: "Banner,
die in der Sonne wehen"; Yin heißt "wolkig, bedeckt".
Yin und Yang sind die zweithöchsten Kräfte des Universums.
Sie sind nicht direkt wahrnehmbar, offenbaren sich
jedoch durch ihre Eigenschaften und Manifestationen.
(Johndennis Govert: Feng-Shui
- Harmonie zwischen Himmel und Erde, Hans-Nietsch-Verlag
1997)
Die Eigenschaften von Yin und Yang
- Yin und Yang treten immer gemeinsam auf, niemals
isoliert.
- Yin und Yang befinden sich in einem dauerhaften
Zustand von Veränderung und Gleichgewicht.
- Yin und Yang sind nicht absolut, sondern nur
in Relation zueinander zu verstehen.
- An der Spitze des Yin steigt Yang auf und Yin
ab.
- An der Spitze des Yang steigt Yin auf und Yang
ab.
- Yang und Yin erscheinen als dynamische Paare
von Gegensätzen.
- Yang und Yin verstärken einander, Schicht um
Schicht.
- Yang und Yin erschaffen zur Erde gehörende Dinge
in sechs Stufen.
- Phänomene verstecken sich und spielen im Gefolge
von Yang und Yin.
Die Manifestationen von Yin und Yang
Yin |
Yang |
| dunkel |
hell |
| absteigend |
aufsteigend |
| still |
bewegend |
| zusammenziehend |
expansiv |
| traditionell |
innovativ |
| rezeptiv |
kreativ |
| erhaltend |
ausgebend |
| schwarz |
weiß |
| Südpol |
Nordpol |
| Tal |
Berg |
| gewundener
Weg |
grader
Weg |
| zyklische
Zeit |
lineare
Zeit |
| astrale
Welt |
physische
Welt |
| wolkig,
bedeckt |
Banner,
die im Wind wehen |
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